Der Garten im Winterkleid

Auch im Winter kann geerntet werden (Blattkohl, Kopfkohl sowie Knollengemüse und Wintersalate), dazu bedarf es nur ein paar kleinen Schutzmaßnahmen für die Pflanzen. Am einfachsten und nachhaltigsten ist es eine dicke Mulchschicht aus Pflanzenresten wie z.B. Laub, Stroh, Heckenschnitt, Rasenschnitt oder Fichten- oder Kiefernrindenmulch auf das Beet zu bringen, umso die Pflanzen vor langanhaltenden Kälteperioden zu schützen. Folgende Gemüsepflanzen sind kälteresistent: Kohlpflanzen wie Rosenkohl, Wirsing, Grünkohl, Winterrettich und Salate wie Feldsalat, Asiasalate, Winterzichorien oder Winterpostelein, Topinambur und tlw. auch Möhren und Mangold.

Außerdem können jetzt Futterplätze für unsere Wintervögel geschaffen werden. Zum Beispiel könnt ihr, Meisenknödel kaufen oder am besten selber herstellen und mit Hilfe eines Schneebesens aufhängen. Die käuflichen Meisenknödel mit Netz erhöhen den Plastikmüll auf unserer Erde und die Vögel können sich in den Maschen verheddern. Am besten eignen sich für unsere Vögel wiederverwendbare Futter-Silos und Futterstellen am Boden denn es gibt Arten, die ihr Futter nur am Boden suchen wie z.B. die Amsel, Drossel oder die Heckenbraunelle. Außerdem können Futterhäuser Krankheitsüberträger sein, sofern sie nicht regelmäßig gereinigt werden.

Hast du eigentlich mal etwas von den Babarazweigen gehört? Am 4. Dezember, am Namenstag von der heiligen Babara, wird ein Kirschzweig abgeschnitten und zuhause in die Vase gestellt. An Silvester kannst du dich dann an den zauberhaften Blüten erfreuen und das mitten im Winter- was für ein Wunder.

Quelle: Garten: Die besten Anleitungen und Rezepte von smarticular – einfach nachhaltiger leben