Nutzungsvereinbarung Schul-und Gemeinschaftsgarten „Dossegarten“

zwischen Schul- und Gemeinschaftsgarten „Dossegarten“ und

Nutzer/in (Name, Adresse)

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wird folgender Nutzervertrag geschlossen:

§ 1 Das Beet Nr……. Gemeinschaftsgartens mit einer Größe von ……m² wird zur gärtnerischen Nutzung ………… überlassen. Die überlassene Fläche ergibt sich aus beigefügtem Lageplan. Sie ist dort rot umrandet und ist Bestandteil dieses Nutzungsvertrages.

§ 2 Gartenordnung: „Regeln des Miteinanders“ Die Nutzung des Gemeinschaftsgartens ist nur unter Einhaltung der Gartenordnung gestattet. Diese ist Bestandteil des Nutzungsvertrags. Mit der Unterschrift bestätigen Sie, dass Sie eine Ausfertigung der Gartenordnung erhalten und zur Kenntnis genommen haben.

§ 3 Dauer des Nutzungsverhältnisses. Die Flächennutzung beginnt am…………… und endet am………….. Wenn das Beet im darauffolgenden Jahr weitergenutzt werden soll, wird dies rechtzeitig bekannt gegeben.

§ 4 Haftung des/der Nutzer*in Der/die Nutzer*in trägt die Verkehrssicherungspflicht für die ihm individuell überlassene Fläche im vollen Umfang (keine stark Giftige Pflanzen).

§ 5 Auflösung des Nutzungsvertrages. Die Parteien können nach Vertragsabschluss Vereinbarungen über die vorzeitige Auflösung des Nutzungsverhältnisses und die Rückgabe der Fläche schließen.

§ 6 Beendigung des Nutzungsverhältnisses. Bei Ende des Nutzungsvertrages hat der/die Nutzer*in die ihm individuell überlassen Fläche wie in der Gartenordnung beschrieben zu übergeben oder nach individueller Absprache.

(§ 7 Nachträgliche Änderungen. Nachträglich Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Schriftform. )

Wittstock, den ————————————-

——————————————————– Schul-und Gemeinschaftsgarten

Wittstock, den ————————————-

——————————————————— NutzerIn


Gartenordung

  • Der Garten wird ökologisch bzw. naturnah bewirtschaftet: ohne Unkrautvernichtungsmittel, ohne chemische Schädlingsbekämpfung und ohne chemische Düngemittel.
  • Bei der Nutzung der Beete ist eine Fruchtfolge zu berücksichtigen das heißt, dass zum Beispiel Kartoffeln und Möhren nur alle 4 Jahre auf dem gleichen Beet angebaut werden um Krankheiten und Schädlingsbefall wie z.B. Nematoden (Möhrenfliege) zu vermeiden.
  • Die gemeinsamen Werkzeuge und Gießkannen werden sorgfältig behandelt und nach Gebrauch gereinigt in der Gerätehütte untergebracht.
  • Im Garten werden keine Bäume (bzw. Großpflanzen die höher als 2,5m werden) und kein Rhizom bildender Bambus, Topinambur und Brombeeren gepflanzt.
  • Bei der Übergabe der Beete bitte beachten, dass nach der Nutzung gleich eine Gründüngung wie z.B. Phacelia (Bienenweide) gepflanzt wird, oder der „nackte“ Boden gut mit Rasenschnitt bedeckt (gemulcht) wird um den Humusaufbau zu fördern und Bodenerosion zu vermeiden.
  • Mehrjährige Pflanzen (Bodenbedecker) dürfen nach Absprache gepflanzt werden
  • Anfallender Müll ist außerhalb des Dossegartens zu entsorgen!
  • Auf dem Kompost dürfen nur ungekochte, ungiftige, organische Pflanzenreste entsorgt werden.
  • Eigentümer ist Die Gebäude – und Wohnungsverwaltung GmbH
  • Betreiber des Dossegartens ist die Volkssolidarität
  • Freiwillige Spenden zur Tilgung der Unkosten willkommen
  • Alle baulichen Maßnahmen müssen vorher mit dem Betreiber abgesprochen werden
  • Von anderen GärtnerInnen angebaute Früchte, Pflanzen etc. dürfen nicht ohne deren Erlaubnis geerntet werden, auch das Betreten fremder Beetflächen, Gießen, Unkrautjäten etc. ist nur nach Rücksprache mit den jeweiligen GärtnerInnen gestattet.
  • Das Betreten des Biotops sollte nur in Absprache mit der Aufsichtsperson erfolgen.
  • Die Gemeinschafsfläche steht allen GärtnerInnen und deren Gästen zur Verfügung- hier kann geplaudert, pausiert, Kaffee getrunken, Tipps und Tricks ausgetauscht werden.
  • Die Gartenarbeiten werden zu den Öffnungszeiten bis spätestens 20 Uhr erledigt.
  • Der Gemeinschaftsgarten ist und bleibt eine öffentliche Fläche. Durch die Beteiligung am Gemeinschaftsgartenprojekt werden keine Besitzansprüche am Garten erworben. Bei Anwesenheit von GärtnerInnen im Garten ist BesucherInnen der Eintritt und das Verweilen im Gemeinschaftsgarten zu gewähren, mit Ausnahme ihrer tierischen Begleiter
  • Es dürfen keine stark giftigen Pflanzen angepflanzt werden.
  • Vorzugsweise wird „keimfestes Saatgut“ verwendet
  • Die Aufsichtspflicht liegt bei den ErzieherInnen, LehrerInnen (Begleitpersonen)

Gartentipps

  • Die Garten- Saison ist vor allem zwischen April und September: Das Gärtnern empfiehlt sich vormittags nach dem Verdunsten des Morgentaus und vor der Mittagshitze.
  • Diese Pflanzen lassen sich mit schnellem Erfolg anpflanzen: Erdbeeren, Kräuter z.B. Petersilie, Schnittlauch und Teekräuter wie Minze, Zitronenmelisse, Salat, rote Beete, Zucchini, Kürbis. Bei Fragen nehmen sie gerne Kontakt zu mir auf (Lea Wehde, Naturpädagogin)
  • Literaturtipp: Praxisratgeber Schulgarten (kostenloser Download im Internet)

Einjährigen Gemüsepflanzen

  • Pflanzen, die im Frühjahr gesät werden, nach den Sommerferien erntereif sind, und in
  • den Sommerferien kaum Pflege benötigen (Kartoffeln, Sommergetreide, Stangenbohnen,
  • Mais)
  • Pflanzen, die im Herbst gesät werden, nach den Sommerferien erntereif sind, und in den
  • Sommerferien keine Pflege benötigen (Wintergetreide)
  • Pflanzen mit einem kurzen Entwicklungszyklus, die im Frühjahr gesät werden, aber
  • schon vor den Sommerferien geerntet werden (Radieschen, Salat, frühe Sorten von
  • Kohlrabi, Möhren und Buschbohnen)
  • Pflanzen, die unmittelbar nach den Sommerferien gesät und im Herbst/Winter geerntet
  • werden (Spinat, Feldsalat, Löffelkraut, Portulak)
  • Pflanzen, die nach den Sommerferien gesät und vor den nächsten Sommerferien geerntet
  • werden (s. u.: „Winterschläfer“) (Quelle: Praxisratgeber Schulgarten, S. 59)